eine Perle in der Sächsischen Schweiz am Fuße der weltberühmten Bastei

 
 

PIRNA - Tor zur Sächsischen Schweiz

Das Tor zur Sächsischen Schweiz ist nur zwei Bahnstationen von Wehlen entfernt. Sie finden hier eine wunderschöne historische Altstadt mit vielen Kneipen und Café's, eine beeindruckende Kirche und liebevoll restaurierte Gebäude. Wandeln Sie auf den Spuren Canalettos durch diese Stadt.

 

 

Kleiner Stadtrundgang durch Pirna

Das Canalettohaus Bürgerhaus aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, um 1752/55 malte Bernardo Belotto, genannt Canaletto, die Giebelansicht, sein Gemälde "Der Marktplatz zu Pirna" gehört zu den Meisterwerken der europäischen Vedutenmalerei, erst duch diese Darstellung wurde für das Haus die Bezeichnung "Canalettohaus" üblich, im Canalettohaus befindet sich eine kleine Ausstellung mit Reproduktionen seiner Gemälde und einem Nachbau einer Camera Obscura, die Canaletto als Hilfsmittel diente

Das Rathaus 1396 erstmals erwähnt, ehemals auch Verkaufsstätte der Tuchmacher, Schster, Bäcker und Fleischer, 1555/56 Umbau unter Wolf Blechschmidt, stark verändert 1822 und 1879, Rekonstruktion 1991 - 1997, barocker Turm mit Kundtuhr, Mondphasenkugel und Stadtwappen an der Ostseite, im Wappen schlagen der linke Löwe viertelstündlich und der rechte Löwe zur volen Stunde mit den Tatzen gegen den Birnbaum, Sonnenuhr an der Südseite

Löwen-Apotheke Seit 1578 Apotheke, goldener Löwe mit Apothekermörser ziert die Fassade, Gedankentafel für den Apotheker Th. Jacobäer (1591-1659) erinnert an seine mutige Rettungstat während des 30jährigen Krieges, die eine völlige Zerstörung Pirnas 1639 durch die Schweden verhinderte, historisches Volksstück "Der Retter" wird jährlich zum Stadtfest aufgeführt.

Stadtkirche St. Marien Spätgotische dreischiffige Hallenkirche, errichtet zwischen 1502 und 1546, Turm 1466 - 79 erbaut, barocke Turmhaube des 18. Jahrhunderts, 12 Säulen tragen Netzgewölbe mit nahezu originaler Ausmalung von 1544/46, Sandsteinaltar, Kanzel, Epitaphe und Taufstein (26 Kinderfiguren stellen einen Tagesablauf dar) sind Zeugnisse der damaligen hohen Steinmetzkunst

Mägdleinschule Erstmals im 15. Jahrhundert als Schule erwähnt, 1551-1824 als Mägdleinschule genutzt, mehrfacher Umbau, Fenstergewände der Renaissance, älterer Eingang im Kantorgässchen, Biedermeiertür am irchplatz, Sanierung unter Wiederverwendung historischer Baumaterialien. Heute Sitz des Kuratoriums Altstadt Pirna e. V.

Erlpeterbrunnen 1583 Umbau des Hauses für Schulzwecke, an der Ostwand befindet sich der schon 1384 erwähnte und 1908 neu errichtete Erlpeterbrunnen mit Knabenfigur und Spruch: "WER NICHT GELD HAT IN DER TASCHE, DER TRINKT MIT MIR AUS MEINER FLASCHE."

Teufelserker Errichtet unter Einbeziehung älterer Baureste Ende des 16. Jahrhunderts/1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, zweigeschossiger reich verzierter Teufelserker, benannt nach den drei Tragefiguren. Inschrift: "ICH WOLDS SO HABEN WAS FRAGSTU DARNACH", Gastwirtschaft seit dem 19. Jahrhundert, Rettung des Gebäudes vor dem geplanten Abriss in den 80er Jahren durch Bürgerbewegung "Rettet Pirna", Wiedereröffnung im Mai 2003

Engelserker Kaufmannshaus aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Erker, die tragende Engelsfigur an der MIttelkonsole gab dem Hasus seinen Namen, Portal mit Löwenkopf, seit 1663 mit Schankrecht belehnt, 1911 - 1940 "Weinhaus Alexander Gröschel", bemalte Renaissance-Holzbalkendecken, Wendeltreppe im Hausinneren und Fensterprofile stammen aus der Erbauungszeit

Stadtmuseum Gegründet 1861, seit 1923 Ausstellung im ehemaligen Kapitelsaalgebäude des Klosters, Kapitelsaal und Raum im 1. Obergeschoss mit bemerkenswertem Kreuzrippengewölbe, das seit 1984 geschlossene Museum wurde 1993 nach grundlegender Sanierung wiedereröffnet, dabei wurde das nördlich angrenzende Gebäude (im Kern Reste des Sommerrefektoriums) als Eingangsgebäude ins Ensemble integriert.

Näheres über Ausstellungen zur Stadtgeschichte und wechselnd zu besonderen Themen; Führungen, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte sowie Eintrittspreise und Öffnungszeiten unter www.pirna.de